Das Banner bezeichnet eine Werbefläche im Internet
Das Banner ist eines der wichtigsten Elemente der Online-Werbung und bezeichnet die Werbefläche auf einer Internetseite. Diese Flächen sind als Hyperlink konzipiert und in verschiedenen Größen und Formaten erhältlich, ebenso gibt es animierte und statische Banner.
Eines der wichtigsten Elemente der Online-Werbung ist das Banner. Damit wird die Werbefläche bezeichnet, die auf einer Internetseite zur Verfügung gestellt wird. Es ist vergleichbar mit dem Werbeinserat in einen Printmedium. Banner werden auf einer festgelegten Fläche einer Webpräsentation meist als Grafik- oder Flashdatei in die Internetseite eingebaut. Sie sind als Hyperlink konzipiert, mit einem Mausklick wird der User direkt auf die entsprechende Seite des Werbenden weitergeleitet. Banner werden in verschiedenen Formaten, welche in Pixel angegeben werden, angeboten. Einige Standardgrößen finden sich sehr häufig, dazu zählen das Full-Size-Banner mit 468 x 60 Pixel, der Skyscraper mit 120 x 600 Pixel und die Buttons, welche sich besonders zum Bewerben von Marken eignen. Aber auch viele andere Größen, wie das Drittel-Banner, Half-Banner, OMS-Banner, quadratische, Mikro Buttons und das besonders große Big-Size-Banner, können in eine Webseite eingebaut werden. Neben dem Format unterscheiden sich Banners in ihrer technischen Ausführung. Statische Banner werden mit fixen Grafiken erstellt. Animierte Banner hingegen bieten die Möglichkeit, mehr Text unterzubringen. HTML-Banner bieten mehr Angebot für den interessierten Betrachter, es können eine Reihe verschiedener HTML-Elemente eingebaut werden wie Auswahlboxen oder Pull-Down-Menus. Ein Nano-Site-Banner ist wie eine eigene kleine Webseite aufgebaut, allerdings im Bannerformat. Die multimediale Ausführung des Banners in welcher Video-, Audio- und 3D-Elemente miteinander verbunden werden, nennt man Rich-Media. Transaktive Banner erlauben aktive Transaktionen des Benutzers, es können Informationen oder Newsletter angefordert werden oder Produkte wie Kataloge und ähnliches bestellt werden. Das Sticky-Ad bleibt auch im Blickfeld des Betrachters, wenn er die Internetseite hinauf- oder hinunterscrollt. Besonders häufig eingesetzt wurde das sogenannte Pop-Up-Banner. Dabei kann es sich um ein statisches Bild, eine GIF-Animation oder Rich-Media handeln. Die Werbeeinschaltung wird bei Aufruf der Internetseite in einem separaten Browserfenster geöffnet und legt sich über die ursprüngliche Website. Diese Banner werden allerdings immer öfter mit spezieller Software, dem Pop-Up-Blocker, geblockt. Ebenso verhält es sich mit Pop-Under-Banner: Sie erscheinen nach dem Schließen der aufgerufenen Seite, auch sie werden bereits häufig als unerwünscht geblockt. Die Integration und Steuerung des Banners übernimmt der sogenannte Ad-Server. Zu seinen Aufgaben zählt auch das Controlling, er ermittelt werberelevante Parameter wie die Anzahl der Klicks, die Klickrate und die Impressions. Für die Abrechnung von Bannerwerbung gibt es verschiedene Modelle. Häufig wird zunächst ein Fixpreis verrechnet, welcher auf dem TKP, dem Tausender-Kontakt-Preis, basiert. In diesem Fall wird pro 1000 Einblendungen abgerechnet. Es gibt aber auch Pay-per-Lead, wenn ein neuer Kundenkontakt generiert wird, Pay-per-Click, Abrechnung nach Klicks oder Pay-per-Sale (Bezahlung), wenn ein Verkauf zustande kommt. Beim sogenannten Bannertausch werden Banner, meist kostenlos, von Webseitenbetreibern untereinander getauscht. Bannerwerbung macht vor allem auf Seiten Sinn, welche in einem inhaltlichen Kontext mit dem Banner stehen.