Die Benutzererkennung

Netzwerke oder Online-Dienste verlangen von ihren Nutzern meist eine persönliche Identifikation. Die Benutzererkennung kann dabei in verschiedener Weise erfolgen, meist als "Login-Name" plus individuelles Passwort. Nur nach korrekter Eingabe erfolgt der Zugang zum jeweiligen Dienst oder Netzwerk.


Der Computer mit seinen beinahe unendlichen Möglichkeiten ist heute allgegenwärtig. E-Mails werden abgerufen oder verschickt, das Online-Banking gehört heute schon fast überall dazu. Aber auch verschiedene andere, oft sensible Bereiche, sind im Netz anzutreffen. Damit Unbefugten der Zutritt zu diesen Bereichen verwehrt werden kann, haben sich verschiedene Verfahren zur Benutzererkennung etabliert. Zum Beispiel sind Postfächer durch Benutzernamen und Passwörter geschützt. Voraussetzung für die Verwendung von Benutzerkennungen ist das Anlegen eines Benutzer- oder Userkontos. Vielfach wird dafür auch die englische Bezeichnung "User Account" verwendet. Einem solchen Benutzerkonto lassen sich verschiedene Privilegien zuordnen. Viele Computersysteme bieten etwa spezielle Konten, die ihren Anwendern zum Beispiel erweiterte administrative Rechte verleihen. Je nach Betriebssystem und Hersteller unterscheiden sich die Bezeichnungen dieser Konten. In der täglichen Praxis spielt die Benutzererkennung auch bei E-Mail-Programmen eine wichtige Rolle. Um sich ein persönliches Konto anlegen zu können, muss der Nutzer in der Regel seine realen Daten eingeben. Möglich ist jedoch auch ein Pseudonym oder eine selbst gewählte Zahlenfolge. Bei kostenpflichtigen Angeboten muss der Kunde zudem entsprechende Bankdaten angeben. Diese Daten und auch die Informationen, wie beispielsweise Mails oder diverse Einstellungen sollen vor Dritten geschützt werden. Aus diesem Grund verlangen sie neben der Benutzeridentifikation auch Passwörter. Doch nicht nur beim Postfach und im Online-Handel kommen diese Systeme zur Anwendung. Zahlreiche technische Gebiete, auch viele Automatisierungssysteme, machen es notwendig, dass der Benutzer sich vor dem Zutritt authentifizieren muss. In der Regel erlangt der User erst Zugang, wenn er in einem Eingabefeld seine Benutzerkennung und das dazugehörige und vor allem gültige Passwort eingibt. Das System überprüft die Daten und gibt dann den Zutritt frei. Die Eingabe der Daten ist in der Regel bei jeder neuen Anmeldung beim Online-Dienst oder im Netzwerk nötig. Nach Beenden der Sitzung muss der Nutzer sich dann abmelden. Versäumt er die Abmeldung, bleibt sein Zugang häufig aktiv. Aus Gründen des Datenschutzes ist es daher wichtig, auf die Abmeldung zu achten. Da es sich bei Login-Namen und Passwörtern generell um sensible Daten handelt, sollten sie ständig vor dem Zugriff Unbefugter geschützt sein. Die Zugangskontrolle für Nutzer ist im Internet weit verbreitet. Wer in einem Forum einen Betrag schreiben möchte oder in einem Blog eine Artikelbewertung abgeben möchte, muss sich zum Beispiel meist einloggen. Dabei ist es allerdings nicht immer erforderlich, die kompletten persönlichen Daten anzugeben. Vielfach genügt es, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort festzulegen, um zu dem jeweiligen System Zugang zu erhalten. Die Benutzererkennung und der Gebrauch von Passwörtern schützen sensible Daten vor dem Zugriff Unbefugter.