Ohne Browser hat man im Internet nur wenig Freude
Um die Vielfalt an Daten im Internet für das menschliche Auge optisch darstellen zu können, bedarf es spezieller Programme, der sogenannten Browser. Mit diesen Programmen ist es möglich sich Webseiten anzeigen zu lassen und zwischen verschiedenen Internetangeboten zu surfen.
Die oberflächlich bunte, virtuelle Welt besteht im Grunde nur aus Nullen und Einsen. Doch damit kann das menschliche Auge nur sehr wenig anfangen. Um die Inhalte, die sich auf den verschiedenen Webseiten befinden, auch in entsprechender Weise darstellen zu können, braucht man spezielle Programme. Diese sogenannten Browser sind in der Lage, die Informationen, die sie über das Internet erhalten, auszuwerten und so umzuwandeln, dass der menschliche Betrachter Nutzen daraus ziehen kann. Wie bei den Herstellern von Computerhardware und verschiedenen Anwendungsprogrammen gibt es auch verschiedene Webbrowser. So gehören der Internet Explorer, Firefox von Mozilla, Safari von Apple, Opera oder seit neuestem auch Chrome aus dem Hause Google zu den Programmen, die für diese Zwecke verwendet werden können. Die Bezeichnung Browser ist der englischen Sprache entlehnt. To browse bedeutet übersetzt stöbern oder sich umsehen. In seiner ursprünglichen Verwendung bezeichnete das browsen lediglich die Nutzung von Elementen im Bereich der Navigation, beziehungsweise das Lesen von Texten oder Dateien in Textform. Als der sogenannte Hypertext entwickelt wurde und sich etablierte, wurde die Verwendung von Hyperlinks, hierunter versteht man Querverweise, über die man zu anderen Textstellen oder auch zu anderen Webseiten gelangen kann, in die Bezeichnung des Browsens integriert. Die erste Anwendung fanden die Programme auf den Computern sowohl im privaten als auch gewerblichen Bereich. Doch mit der fortschreitenden Entwicklung des mobilen Internets, der immer weiteren Entwicklung von Smartphones oder PDAs, wurden auch Programme entwickelt, die ihrem Anwender über das Handy oder ähnlichem immer und überall die Möglichkeit bieten, die virtuelle Welt zu besuchen. In vielen Fällen sind die Geräte und die Webbrowser, die sich auf solchen mobilen Geräten befinden, nur in der Lage, eine Art abgespecktes Internet darzustellen. Mit der Entwicklung verschiedener Programme wurde aber im Laufe der Zeit auch dieses Problem gelöst. Moderne Smartphones sind in der Lage, Webinhalte so darzustellen, wie es auf dem PC auch der Fall wäre. In heutiger Zeit ist es nur schwer vorstellbar, auf das Internet und die damit verbundenen Möglichkeiten zu verzichten. Als ein ebenso wichtiges Instrument hat sich der Webbrowser seinen Platz unter den Programmen erobert. Er ist nicht nur unverzichtbar für den Besuch im Internet, auch auf dem PC selbst ist er zu einem Werkzeug geworden, das die Datenverwaltung nicht nur optisch aufwertet. Ohne Browser könnte das menschliche Auge die Informationen aus dem Internet nicht aufnehmen, er erleichtert die Arbeit mit komplexen Daten und ermöglicht das Surfen World Wide Web.