Der Client stellt eine Anfrage an einen Server
Der Client bezeichnet ein Softwareprogramm, das eine Anfrage an einen Server stellt. Das Client-Server-Modell ist das Standardkonzept, nach welchem in einem Netzwerk die Aufgaben verteilt werden. Auch einzelne Computer, welche in Verbindung mit einem Server stehen, werden oft Clients genannt.
Client bedeutet aus dem Englischen übersetzt Kunde. In einem Netzwerk werden oft die Computer Clients genannt, welche mit dem Server verbunden sind, selbst aber nicht als Server dienen. Doch vor allem werden Computerprogramme beziehungsweise Software so bezeichnet, welche Anfragen an einen Server stellen. Ein Server ist ein Computerprogramm, das Dienste bereitstellt, die von den Clients genutzt werden können. Im World Wide Web zum Beispiel sind die Browser Clients für Internet-Daten. Diese Computerprogramme stellen zu einem Webserver einen Kontakt her und senden eine Anfrage, um die vom Benutzer geforderten Informationen zu erhalten. Es gibt mehrere Arten von Clients: Fat Clients zum Beispiel verarbeiten die Daten selbst und stellen meist auch die grafische Oberfläche zur Verfügung, Thin Clients hingegen sind auf Ein- und Ausgabefunktionen beschränkt, die Daten werden durch den Server verarbeitet. Die Clients, also jene Computer in einem Netzwerk, die mit einem Server in Verbindung treten wollen, können dies mit einem Requester. Diese Software organisiert und stellt die Verbindung mit dem Server her. Da Requester vom jeweiligen Betriebssystem abhängig sind, benötigen verschiedene Systeme für sie abgestimmte Programme. Im Internet hat sich das sogenannte Client-Server-Modell als Standardkonzept etabliert. Es ermöglicht die eindeutige Verteilung der Aufgaben im World Wide Web. Aufgaben beziehungsweise Dienste können Standardaufgaben wie E-Mail senden und empfangen oder das Aufrufen von Internetseiten sein oder spezifische Aufgaben einer Software. Clients nehmen Kontakt zum Webserver auf und stellen an ihn Anfragen, sogenannte Requests. Der Server ist das Programm, welches den Clients Zugang zu dem von ihm angebotenen Dienst verschafft. Er ist dafür zuständig, die an ihn gerichtete Aufgabe zu lösen und sendet als Folge der Anfrage einen Response, eine Antwort. So schickt er zum Beispiel die vom Client angeforderte Webseite, diese kann der Webbrowser anschließend anzeigen, damit sie der Benutzer betrachten kann. Ein Mail-Client nimmt Kontakt mit dem entsprechenden Mailserver auf, holt von ihm Mails ab und versendet sie über ihn. Der Server kann auch im Hintergrund als Systemdienst arbeiten. Der DNS-Client zählt zu einem der wichtigsten Elemente im Internet. Das DNS Domain Name System verwaltet den Namenraum im World Wide Web. Wird eine Anfrage zu einem Hostnamen gestellt, indem der Name einer Internetseite aufgerufen wird, übernimmt der DNS-Client automatisch die Umsetzung des Domainnamens in eine IP-Adresse. Über die IP-Adresse kann die entsprechende Website eruiert und anschließend gefunden und angezeigt werden. Im Gegensatz zum Client-Server-Modell steht das Peer-to-Peer-Modell. In diesem Fall bieten die Programme auch gleichzeitig den Dienst an, den sie nutzen. In diesem Fall ist der Client also auch der Server und stellt nicht nur Requests an andere, sondern bietet auch seine eigene Daten für Anfragen anderer Clients an.