Die richtige Domain ermöglicht einen gelungenen Internetauftritt
Die Domain ist eine Internetadresse, unter welcher ein Internetauftritt gefunden werden kann. Der Domainname, bestehend aus Name und Top-Level-Domain, ist mit einer IP-Nummer verbunden. Durch die eindeutige Identifizierung eines Computers im Internet kann eine Webseite aufgerufen werden.
Eine Domain ist Teil einer URL, eines Uniform Ressource Locators, also einer standardisierten Angabe der Adresse einer Seite im Internet. Zusammen mit einem Hostname kann auf diese Weise ein Computer im Internet eindeutig identifiziert werden. Zwar genügt meist auch die IP-Adresse, um im Internet gefunden zu werden, allerdings besteht diese Adresse aus verschiedenen Zahlenfolgen, welche mit einem Punkt getrennt sind, und ist nicht so leicht zu merken. Die IP-Adresse sagt im Gegensatz zu einem ausgewählten Domain-Name nichts über den Inhalt einer Webseite aus. Der Domain-Name besteht aus mehreren Teilen und ist hierarchisch aus verschiedenen Ebenen aufgebaut, welche durch Punkte getrennt sind. Jener Teil, der ganz rechts steht, befindet sich in der Hierarchie ganz oben. Am höchsten steht die Root-Domain. Sie besteht aus einer leeren Zeichenfolge und ist ein so genanntes Null-Label. Anschließend folgt die Top-Level-Domain TLD. Diese besteht aus einem Buchstabenkürzel. Dabei kann es sich um eine länderspezifische TLD handeln wie zum Beispiel at für Österreich oder de für Deutschland. Andere, länderneutrale TLD sind etwa com oder net. Daran schließen sich die Second-Level-Domains an, diese sind frei wählbar und sagen im Idealfall etwas über die betreffenden Seiteninhalte aus. So kann man den Namen seiner Firma wählen oder ein Wort, welches in Zusammenhang mit der Webseite steht. Den Abschluss bilden Third-Level-Domains oder Subdomains, etwa www. Der vollständige Name aus allen Domain-Teilen wird Fully Qualified Domain Name genannt. Ein aussagekräftiger Domain-Name ist ein wichtiger Faktor, um für seinen Internetauftritt Interesse zu erwecken und kann spürbare Vorteile bringen, zum Beispiel im E-Commerce. Der Firmen- oder ein Produktname kann bereits erste Hinweise für den User geben, dass er auf der Webseite die gewünschten Informationen erhält. Daher sollte der Domain-Name mit Sorgfalt ausgewählt werden. Wichtig ist bei der Auswahl, keine Rechte von Dritten zu verletzen, zum Beispiel durch das Verwenden geschützter Marken- oder Produktnamen. Bei der großen Anzahl an Seiten im Internet ist es nicht immer sicher, ob der gewählte Name überhaupt noch frei ist. Zu diesem Zweck gibt es sogenannte Whois-Dienste. Mit ihrer Hilfe kann man überprüfen, ob ein Domain-Name verfügbar oder bereits vergeben ist. Welche Zeichen und Buchstaben für Domains verwendet werden dürfen, ist durch Vorschriften festgelegt. In der Regel darf er nicht über 255 Zeichen inklusive der Punkte betragen. Die genauen Regeln für die erlaubte Schreibweise gibt der sogenannte Registrar, eine von der ICANN beziehungsweise IANA autorisierte Organisation, vor. Er ist auch zuständig für die Registrierung des Domain-Namens. Die Registrierung ist notwendig, um einerseits sicherzustellen, dass es den verwendeten Namen nicht schon gibt, andererseits, um seine eigenen Rechte zu sichern. Das Registrieren und die Nutzung einer Domain sind bis auf wenige Ausnahmen kostenpflichtig.