EPI ist die Fortsetzung von CMS

EPI baut auf ASP.NET auf und bietet eine nahtlose Integration von Webcontent in die entsprechenden Programme.


Es gibt verschiedene Arten, die mehr oder weniger geschickt sind, um seine Daten und Informationen in das Netz zu bringen. Es gibt im Prinzip zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze zu publizieren.
Man kann seine Seite mit einem einfachen HTML Editor zusammenstricken. In der Anfangszeit des Internets war das sicherlich die Hauptmöglichkeit, Daten und Texte zu publizieren. Der Anfang ist mit dieser Methode sehr einfach und schnell gemacht. Man erfasst einige Daten über sich, über seine Firma oder über das, was man beschreiben möchte. Im Prinzip kann man das mit jedem beliebigen Editor tun. Ob das Winword oder HTML ist, eigentlich spielt das keine Rolle. In der Anfangszeit des Internets hat man dafür hauptsächlich Offline Editoren benutzt. Bei diesen Editoren wird der Text, den man veröffentlichen möchte offline auf einem Rechner erfasst und anschließend publiziert. Meistens verwendete man dazu Verfahren wie FTP, Telnet oder geschlossene Verfahren wie bei Frontpage. Frontpage verlangt nach dem IIS, also nach dem Internet Information Server. Der Nachteil des genannten Verfahrens besteht im erschwerten Ändern der Inhalte. Man muss die Grundmaterialien haben, mit denen die Seite erstellt wurde. Die liegen meist auf dem Rechner des Erstellers. Wenn dieser Rechner noch existieren sollte. Wenn nicht, dann sieht es für einen Änderungsdienst sehr schlecht aus. Zum anderen braucht man auch die ursprünglichen Materialien, mit denen die Seite erstellt wurde. Frontpage Seiten lassen sich nun einmal am besten mit Frontpage bearbeiten. Da der Änderungsdienst so kompliziert und risikoreich ist, hat man sich dazu entschlossen, mit CMS Systemen zu arbeiten. CMS Systeme - Content Memory Systeme - sind ganz anders strukturiert. Hier wird die Arbeit von einem lokalen Rechner auf einen Server verlagert. Die Daten liegen immer auf einem lokalen Server, hier wird editiert und geupdatet. Man braucht lokal weder ein großes Editierprogramm, noch muss man sich um die Datenhaltung kümmern. Das ist vor allem dann von Bedeutung, wenn der Administrator der Site irgendwann wechseln sollte. Der Nachfolger muss dann die Dinge nicht mehr mühselig zusammensuchen, sondern findet alles an einer zentralen Stelle.
Die nächste Stufe des CMS ist das EPI Verfahren. Das EPI Verfahren basiert auf ASP. Die Daten werden dynamisch aus einer Datenbank heraus generiert und können mittels Scripten immer neu eingeblendet werden. Man kann zum Beispiel die Fußballtabelle seines heimischen Vereins immer aktuell per ASP/SQL Befehl einblenden. Die Oberfläche einer EPI Site passt sich perfekt in die Office Welt ein. Damit können Daten auch nahtlos in Excel integriert werden. Die Arbeitsteilung bei einem EPI Server ist noch strikter als bei einem CMS Verfahren. Der Entwickler und Administrator kümmert sich in der Hauptsache um das Räderwerk, also um das Look and Feel, um die Technik und die Datenbank. Die User sorgen für die Inhalte der Seite.
Die EPI Portal Struktur ist dreischichtig. Im Hintergrund, also im Backend, läuft die Datenbank. In der mittleren Schicht läuft der Web Server, in dem Fall eine moderne Version des IIS mit Plugins für ASP.