Wissen muss an die richtigen Stellen gebracht werden

Wissen alleine nutzt niemandem etwas. Es muss zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle vorhanden sein. Um dies zu erreichen, gibt es das Knowledge Management.


Unter Knowledge Management versteht man Wissens Management. Das ist zumindest die deutsche Umschreibung für den englischen Begriff. Wissen und Fähigkeiten müssen verwaltet werden.
Methoden des Knowledge Managements
Es gibt verschieden Möglichkeiten im Intra- wie auch im Internet Wissen zu verwalten. Im Intranet ist die einfachste Methode und die wird wahrscheinlich am meisten angewendet: das Anlegen und Pflegen von Verzeichnissen. Im Intranet wird ein Verzeichnis angelegt, das von jedem Ort aus aufrufbar und einsehbar ist. Verfeinern kann man dieses Wissensmanagement noch über sogenannte Desktopsuchmaschinen. Die verschiedenen Benutzer können dann wie bei einer Internetsuchmaschine das Verzeichnis durchsuchen. Ein so flaches Management kann Dinge wie Benutzerrechte und Alterung der Dokumente nicht gewährleisten. Es gibt natürlich andere Mittel des Knowledge Managements. Ein beliebtes Verfahren, das zudem gratis und einfach zu installieren ist, ist das Wikipedia System. Hier können Dokumente im Intranet eingegliedert werden. Man kann mit seinen Kollegen zusammen die Texte editieren und verfeinern. Wissen, das man in einer Firma braucht, kann so effizient verwaltet und den richtigen Stellen zugeleitet werden. Das schöne an einem solchen System ist, dass die Texte komplett im Intranet über einen Browser verwaltet werden können. Per Wikipedia können hauptsächlich die Texte zusammen verwaltet werden. Es gibt Systeme, die verschlagworten Texte automatisch und ordnen Synonyme zu. Damit entwickeln sich die Systeme Stück für Stück zu Systemen mit künstlicher Intelligenz. Wenn man über Thesauren Texte durchsuchen kann, dann kann man Beziehungen zu Dokumenten erkennen. Es existieren im medizinischen Bereich Systeme, die regelrecht Schlussfolgerungen erlauben, die also Zusammenhänge erkennen können oder zumindest dem Fachmann Unterstützung in Schlussfolgerungen geben können. Die Vision der Wissensmanagement Systeme ist, dass die Systeme in Diagnosen Unterstützung leisten können. Wissen ist eben eine Ansammlung von Wissensbausteinen und die Möglichkeit, das Wissen zu vernetzen. Verfeinerte Modelle. Bei solchen Systemen werden die Texte und Dokumente wie bei dem oben vorgestellten System eingestellt. Dann fangen linguistische Systeme an, die Wissensbausteine zu verdauen. Was sollte ein Wissensmanagement System noch beherrschen? Es reicht nicht aus, dass die Dokumente nur angezeigt werden. Das System sollte auch erlauben, dass man erkennen kann, ob der Text valide ist oder nicht. Das bedeutet also, es muss eine Stelle geben, an der die Benutzer den Text bewerten und korrigieren können. Veraltete Informationen sollten aus dem System entfernt werden. Unnötige und veraltete Information irritiert nur und leitet den Anwender unter Umständen auf eine falsche Fährte. Man denke nur an falsche Preislisten im Einkauf, dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie falsche Informationen auch Schaden anrichten können. Fazit: Knowledge Management ist Dokumentenmanagement und mehr. Wahrscheinlich ist die Idee von der künstlichen Intelligenz in der Art wie Marvin Minsky das in den 50er Jahren propagiert hat, unmöglich. Ein System wird nie die Art von Intelligenz haben wie ein Mensch und nie ein Bewusstsein entwickeln. Die Maschine kann den Menschen jedoch durch ein geeignetes Wissensmanagement helfen, Diagnosen zu stellen und Entscheidungen zu treffen.