Micropayment: virtuelle Münzen für die virtuelle Welt
Virtuelle Münzen in Form von Micropayment sind für die Realisierung einiger Projekte im Internet wichtig.
Die Idee des Internets ist es, viele Dinge aus dem realen Leben in die Netzwelt zu übertragen. Sei es, virtuelle Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen oder virtuell Geld zu verdienen. Geschäftsbeziehungen im Internet sind auch etwas problematisch, die Distanz zum anderen Geschäftspartner ist hoch, deswegen sind Betrügereien möglich. Gerade dann, wenn es um Geld geht, kann man sehr schnell auf Betrüger reinfallen. Im normalen Leben gibt es verschiedene Zahlungsmöglichkeiten: Geld in Scheinen, Münzen, Gold, Naturalien. Im Internet ist der erste Ansatz zunächst einmal die Überweisung. Das Bezahlen per Überweisung dauert immer seine Zeit, die Idee vom Spontaneinkauf lässt sich mit Überweisungen so nicht realisieren. Es gibt zwei große Klassen von Waren. Materielle und Immaterielle. Allerdings verwischen langsam die Grenzen zwischen diesen beiden Gruppen. Heute kann man die Ware bequem vom Sessel aus ordern per Fernbedienung. Das Geld wird virtuell und hat zum Teil einen Zwischencharakter zwischen Überweisung, Nachnahme und realem Geld. Die Payments sind zwar bargeldlos, aber doch genauso schnell, als bei einer Bezahlung mit barer Münze. Eine Bezahlung sollte in aller Regel anonym und schnell sein. Das sind die beiden Vorteile, die Bargeld gegenüber virtuellem Geld hat. Wenn man ein zwielichtiges Angebot im Internet annimmt, so möchte man eben nicht auf der nächsten Überweisung sehen „Cute Teens thank you for your visit". Es gibt dazu Mittel und Möglichkeiten, das zu verwirklichen. Micropayment ersetzt im virtuellen Raum die Münze. Es gibt Dinge, die muss man einfach sofort haben und will nicht monatelang darauf warten. Man möchte auch unter Umständen nicht, dass der Partner etwas von der Buchung sieht. Micropayment ersetzt also Geldbeträge bis zu 100 Euro. Die virtuellen Münzen sind Mittler zwischen dem Käufer und Verkäufer. Im selben Moment, in dem der Käufer die Botschaft übermittelt, sind für ihn die Münzen weg und sind beim Verkäufer gelandet. Diese Methode eignet sich für alle intellektuellen Dinge, sei es, für Beratungen im Internet, sei es für E-Books oder Musik. Springt die virtuelle Münze übers Netz, dann hüpft die Unterhaltung ins Hirn. Es gibt allgemeine Micropayment Modelle. Die Münzen werden von vielen verschiedenen Verkäufern angenommen. Wichtig ist hier auch, dass beide Partner dem Mittler trauen. Niemand würde Geld hinterlegen, wenn man dem Dienst nicht trauen würde. Ein besonderer Vorteil mancher Mittler ist, dass er im internationalen Geschäft akzeptiert wird. Man kann auch Ware außerhalb der EU kaufen und direkt bezahlen. Dann muss man nur noch dem Verkäufer trauen, dass die Ware ok ist. Heute sind auch Geschäfte außerhalb der EU kein Problem mehr. Andere Dienstleister verkaufen nur für ihre Ware Tickets, die dann eingelöst werden können. Die Prepaid Karten der Mobilfunkunternehmen sind da ein gutes Beispiel. Die Nummern, die auf den Karten stehen, sind im Prinzip virtuelle Münzen. Man kann diese auch an andere Menschen weitergeben, bis diese eingelöst sind, dann sind sie so nicht mehr übertragbar. Micropayment ist entscheidend für bestimmte Geschäfte im Internet. Es handelt sich dabei um virtuelle Münzen, die entweder von vielen Menschen akzeptiert werden oder nur von einer bestimmten Gruppe.