Das Nutzerprofil

Möchte man sich bei einem beliebigen Online-Portal anmelden, muss man sich in der Regel ein Nutzerprofil anlegen. Dort sind alle persönlichen Informationen gespeichert und können jederzeit verändert oder angepasst werden.


Das Internet ist für viele Menschen ein täglicher Begleiter geworden. Viele nutzen es als umfangreiches und unerschöpfliches Informationsportal, bei anderen gehört das Surfen zu den Freizeitbeschäftigungen. Auch die Erledigung von Bank- und Versicherungsgeschäften haben zahlreiche Menschen auf das Internet verlegt anstatt einen Berater aufzusuchen. Andere haben durch das Internet Arbeit gefunden und benötigen es daher, um direkt Geld zu verdienen oder sich die Voraussetzungen dafür zu verschaffen. Grundlage des Internets sind Webseiten, von denen in der Regel rund um die Uhr alle Informationen abgerufen werden. Um sensible Daten wie Name, Adresse oder Bankverbindung sicher zu verwalten und Transaktionen wie beim Online-Banking abwickeln zu können, ohne dass jemand die Daten abfangen kann, muss man sich einloggen. Die Daten für das erste Log-In bekommt man von der Bank, wenn der Zugang freigeschaltet ist, kann man online jederzeit seine Daten ändern oder aktualisieren. Um dies für jeden einzelnen Kunden separat zu ermöglichen, legt man ein Nutzerprofil an, welches nur mit der Kontonummer und dem dazu gehörigen Passwort oder mit einer Kombination aus Benutzername und Passwort zu erreichen ist. Hat man sich erfolgreich eingeloggt, besteht ein voller Zugriff auf alle Daten. Aber auch viele andere Seiten verlangen ein Nutzerprofil, damit die Funktionen, welche die Betreiber anbieten, ohne Einschränkungen genutzt werden können. Hierzu gehören unter anderem Online-Shops. Manche verlangen von jedem Käufer die Erstellung eines Nutzerprofils, andere bieten es nur als Option an. Der Vorteil liegt darin, dass nicht jedes Mal alle Daten wie die Adresse, die Telefonnummer und die nötigen Informationen zum Bezahlvorgang neu eingeben werden müssen. Als Nachteil sollte genannt werden, dass man bei zu vielen Shops den Überblick darüber verlieren kann, wer alles im Besitz sensibler, persönlicher Daten ist. Weiterhin werden diese von manchen Anbietern weiterverkauft. Deshalb sollte man gut aufpassen, wem man seine Daten anvertraut und wo man sich ein Nutzerprofil anlegen möchte. Es ist auf jeden Fall dann sinnvoll, wenn man das Angebot schätzt und weiß, dass man dort öfter einkaufen möchte. Branchenriesen verlangen in der Regel das Anlegen eines Accounts, also eines Nutzerprofils, sonst ist nicht einmal ein einzelner Bestellvorgang möglich. Auch Kommunikationsportale, welche sich zahlreich im Internet etabliert haben, um mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren, um einen Partner oder eine Partnerin zu suchen oder um Menschen wiederzufinden, welche einmal den Lebensweg begleitet haben. Das Nutzerprofil bei einem Kommunikationsportal ist wesentlich umfangreicher als bei den vorher genannten Webseiten. Man kann sich aussuchen, welche Informationen man von sich selbst preisgeben möchte und wem man sie anzeigen will. Ein Benutzername, eine gültige E-Mail-Adresse und das Geburtsdatum werden in der Regel jedoch gefordert, um einen Account anlegen zu können. Zusätzlich kann man sein Nutzerprofil mit Angaben zum Lebenslauf, zu den persönlichen Interessen und mit Fotos oder Videos ergänzen.