Der Online-Shop als Teil des Elektronischen Handels
In einem Online-Shop stehen Waren sowie digitale Produkte zum Verkauf über das Internet bereit. Über einen Teilbereich des elektronischen Handels.
Der Online-Shop stellt einen Teilbereich des elektronischen Handels dar. Hier werden Waren und digitale Produkte zum Verkauf über das Internet angeboten. Bei diesem Shopsystem handelt es sich um Software, welche die Funktion eines Warenkorbs bietet. Der Käufer wählt das gewünschte Produkt und legt es dann in einen virtuellen Warenkorb. Aufgrund der zunehmenden Benutzerzahl des Internets bekommen diese Shops eine immer größere Bedeutung. Beim modernen Internethandel erhält der Käufer sowohl Informationen über das favorisierte Produkt als auch eine zweidimensionale Darstellung. Im Bereich hochpreisiger Güter erhält er häufig auch eine dreidimensionale Darstellung der Ware, die eine realitätsnahe Abbildung ermöglicht. Ein Vorteil des Internethandels für den Verkäufer ist der nicht notwendige Verkaufsraum der Waren, wodurch der Handel finanziell interessanter wird. Der Verkaufsraum steht virtuell als Internetseite zur Verfügung. Von den eingesparten Kosten profitieren nicht selten die Kunden, was den Internethandel beim Käufer beliebt macht. Die bekanntesten Formen des Internethandels sind Auktionen sowie der Musik- und Buchversand. Obwohl der Buchhandel in Deutschland der Buchpreisbindung unterliegt, kann durch einen kostenlosen Versand dem Kunden bei gleichem Preis der Weg zum Buchhändler erspart bleiben. Hierbei handelt es sich um einen klassischen Versandhandel. Digitale Produkte wie zum Beispiel Software, Musikdateien oder Videodateien können vom Kunden direkt heruntergeladen und sofort genutzt werden. Aus psychologischer Sichtweise wird dem einfachen Verkaufsabschluss eine große Bedeutung beigemessen. Der Kunde soll die Produkte in seinem Warenkorb bezahlen können ohne Angst vor einem Datenmissbrauch oder -verlust haben zu müssen. Die Zahlungsdaten sind nur für den Verkäufer zugänglich und vor Datenspionage geschützt. Den Großteil der Zahlungen wird in Deutschland über klassische Zahlungsarten wie zum Beispiel Rechnung, Nachname, Vorkasse und Kreditkarte abgewickelt. Aus wirtschaftlicher Sicht profitieren vor allem Zustelldienste und Logistikunternehmen vom Internethandel. An die am Verkauf beteiligten Akteure werden vielfältige Anforderungen gestellt, da der persönliche Verkauf nicht stattfindet. Ein Dialog zwischen Käufer und Verkäufer findet auf elektronischer Ebene statt. Die Grundlage eines Online-Shops stellt ein Shopsystem dar, das auf einer Software basiert. Es gibt zahlreiche Anbieter für diese Software, deren Angebote sich auf unterschiedliche Zielgruppen ausrichten. Dabei gibt es sowohl günstige Software für den Massenmarkt als auch spezielle hochpreisige Angebote, bei denen Software individuell auf den Warenanbieter ausgerichtet ist. Um negative Erfahrungen mit Internethändlern zu vermeiden, gibt es einige Empfehlungen zur Nutzung des Internethandels. Die vollständige Firmenanschrift eines Verkäufers sollte auf der Website angegeben sein um die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu gewährleisten. Bei der Bezahlung der Waren, zu der eine Angabe von Daten notwendig ist, wird eine verschlüsselte Eingabe durch ein Symbol im Browser ersichtlich. Zudem existieren in Deutschland mehrere Gütesiegel für Online-Shops wie zum Beispiel Trusted Shops, EHI sowie das Siegel des TÜV Saarland.