Page Clicks
Page Clicks sagen aus, wie oft eine Webseite von den Benutzern angeklickt wird. Sie werden registriert und beobachtet, weil sie wichtige Aussagen darüber treffen, wie beliebt die Webseite ist und wofür genau die Nutzer sich interessieren.
Viele Webseitenbetreiber bieten ihre Seiten aus kommerziellen Gründen an: Sie verdienen mit ihnen Geld. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig zu wissen, wie viele Besucher in welchem Zeitraum die Webseite besucht und welche Inhalte sie während ihres Besuches abgerufen haben. Um dies ganz genau analysieren zu können, bieten die Provider, bei denen der Webseitenbetreiber den Speicherplatz für seine Seiten anmietet, im Backend der Vertragsbetreuung Tools an, welche alle Page Clicks aufzeichnen. Diese zeigen in Diagrammen den Verlauf der besuchten Webseiten an. Zur intensiven Analyse können die Diagramme heruntergeladen oder als Log-File in eine Excel-Tabelle importiert werden. Der Webseitenbetreiber nutzt diese Informationen zunächst für eine inhaltliche Analyse seiner Seiten: Werden sie häufig angeklickt, kann man daraus den Schluss ziehen, dass sie beliebt sind und keiner generellen Überarbeitung bedürfen. Es wird dort nur eine regelmäßige Aktualisierung der Inhalte erforderlich werden. Andere Seiten, die nicht so oft besucht werden, müssen demnach gründlich überarbeitet oder völlig neu aufgebaut werden. Auch der Besucher kann sich ein Bild von der Beliebtheit der Seite machen, welche er gerade besucht. Viele Webseitenbetreiber bauen die Statistik, wie oft eine Seite besucht wurde, auf ihrer Oberfläche mit ein. Häufig sieht man seitlich oder unterhalb der Seiten einen so genannten Besucherzähler, welcher jeden einzelnen Aufruf erfasst. Sehr günstig ist es, wenn der Seitenbetreiber diesen Zähler mit dem Datum der Seitenerstellung gekennzeichnet hat. Dann kann man abschätzen, wie oft die Seite im Jahr, im Monat, in der Woche oder täglich besucht wird. Die Besucherzähler kann man konfigurieren, sodass sie anzeigen oder ausblenden, wenn ein Besucher die Seite zweimal innerhalb eines vorher definierten Zeitraumes besucht oder wenn er sie in seinem Browser aktualisiert. Der Webseitenbetreiber hat nun die Möglichkeit, an jedem Page Click eine bestimmte Summe zu verdienen. Dazu platziert er Werbebanner von Partnerseiten an einer gut sichtbaren Stelle der Seite. Manche Betreiber legen ihre Werbung auch in ein so genanntes Pop-Up-Fenster, welches sich von selbst öffnet, wenn die Seite aufgerufen wird. Da es in den meisten Fällen die Inhalte verdeckt, welche sich der Besucher anschauen möchte, wird es von der Mehrheit der Internetnutzer als sehr lästig empfunden. Man kann den Browser so konfigurieren, das Pop-Up-Fenster nicht mehr oder nur nach einer separaten Bestätigung des Nutzers angezeigt werden. Je größer die Besucherzahlen auf einer Webseite sind, desto mehr Geld verdient der Betreiber, denn bei vielen Besuchern ist es wahrscheinlicher, dass mehrere auch die Seite hinter dem Werbebanner besuchen. Günstig ist es, wenn man Werbepartner auswählt, die inhaltlich mit dem eigenen Angebot oder den auf der Seite behandelten Themen übereinstimmen. Ein Werbepartner wird für Page Clicks mehr bezahlen, wenn die Statistiken eine hohe Anzahl an Besuchern aufweisen können.