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Shockwave bringt digitale Inhalte nach Hause

Shockwave ergänzt das digitale Buch zu einem multimedialen Erlebnis.


In der Anfangszeit des Internets waren die einzigen Inhalte Texte. Eine Entwicklung zur multimedialen Internetpräsenz braucht aber mehr Unterstützung. Es werden eben auch Unterstützungen für Tondateien, für Filme und Ähnlichem benötigt. Es gibt und gab mehrere Ansätze, die auch bis heute noch im Einsatz sind.
 
Shockwave ist in der Lage direkt startenden multimedialen Inhalt abzuspielen. Das spezielle an diesem Format ist, dass die Inhalte nahtlos in den Siterahmen angepasst werden können. Man ruft die Site auf und die Musik oder der Film fängt direkt an zu spielen. Einzige Voraussetzung ist, dass der korrekte Player in den Client integriert ist. Shockwave und der damit einhergehende Flash Player bedienen unterschiedliche Zielgruppen. Flash ist mehr für den Einsatz von Videos und Filmen gedacht, allerdings sind Flash und Shockwave eine eigenständige Programmiersprache, mit denen auch andere Elemente durch den Programmierer mit eingebunden werden können. Viele Online Video Kanäle arbeiten mit dem Flashformat, viele Zeitungen integrieren heute Flash in ihre Angebote. Die meisten nehmen deswegen Flash als Videoformat wahr. Im Untergrund ist das allerdings eine Programmiersprache, die objektorientierte Eigenschaften hat. Shockwave kommt auf im Download mit dem Flash Player. Wer allerdings aus verschiedenen Gründen nur den Flash Player heruntergeladen hat, der muss den Shockwave Player nachladen. Shockwave hat seine Stärken in der Kommunikation mit dem Benutzer. Man kann also Fragebögen und Tutorials mit Shockwave erstellen. Grafik und Interaktion und Einsatz von multimedialen Mitteln ergänzen sich hier. Für Online Ausbildungszwecke ist also Material, das unter Shockwaver entwickelt wurde, gerade richtig. Die Kompression und das fast direkte Starten machen jeden Rechner zur multimedialen Maschine. Vor allem für Ausbildungszwecke dürfte das Produkt noch eine große Zukunft haben. Es lassen sich aber auch interessante Spiele mit dem Produkt entwickeln.
Entwickelt wurde der Shockwave Player von der Firma Macromedia. Es gab einen Art Director, mit dem man Anwendungen unter Flash erstellen konnte. Bücher und Inhalte entwickeln sich immer mehr von der gedruckten Form weg. Mit den multimedialen Mitteln von Adobe werden Materialien zu einem Gesamtwerk. Ton, Bild und Text können sich miteinander zu einem Ganzen zusammenfügen.
Sowohl mit Flash als auch mit Shockwave lassen sich digitale Inhalte gut schützen. Der Rechner des Benutzers ist immer noch ausführende Einheit. Man kann das Programm so lange nutzen, wie man mit dem Internet verbunden ist. Eine sinnvolle Speicherung von Shockwave Materialien auf dem eigenen Rechner ist schwierig. So bleibt das geistige Eigentum in der Hand des Erstellers. Die Unversehrtheit der Programme wird durch Flash ebenfalls gewährleistet. Ein Virenbefall durch Shockwave ist deswegen kaum möglich.
Shockwave ist für interaktives Arbeiten am Rechner mit multimedialen Inhalten geeignet. Das Shockwave Format ergänzt das PDF und das Flash Format und bildet mit den beiden Schwesterprodukten ein Ansatz für ein multimediales, digitales Buch.

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