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Die Transaktion

Eine Transaktion, ein Bezahlvorgang im Internet birgt in der Regel immer ein gewisses Risiko. Auch wenn man denkt, dass man optimal davor geschützt ist, kann man nie mit letzter Sicherheit ausschließen, dass die sensiblen Bezahldaten von irgendwo eingesehen oder abgefangen werden.

Transaktion ist der Begriff für einen Bezahlvorgang im Internet. Jeden Tag werden mehrere Millionen Transaktionen in Auftrag gegeben und automatisch abgewickelt. Das Internet hat die Geschäftswelt in diesem Bereich in den letzten Jahren völlig verändert. Vor allem Bankgeschäfte und das Einkaufen über das Internet stellen völlig neue Möglichkeiten der Abwicklung von Geldgeschäften und des Konsums dar. Der Bankschalter, an dem man alle finanziellen Angelegenheiten mit einem persönlichen Berater besprach und regelte, ist längst ein Relikt aus vergangener Zeit. Dies hatte zur Folge, dass zahlreiche Bankfilialen geschlossen wurden und man sie meistens nur noch in größeren Städten findet. Den Anfang dieses Prozesses machten weit vor der massenhaften Nutzung des Internets bereits vor Jahrzehnten die Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker. Plötzlich musste man nicht mehr persönlich am Schalter vorsprechen, wenn man Bargeld brauchte. Die kleinen Plastikkarten entwickelten sich dann rasant zu einem weltweit akzeptierten Zahlungsmittel und verwiesen die teuren Kreditkarten, welche den Besserverdienenden vorbehalten waren, von ihren führenden Rängen. Durch den bargeldlosen Geldverkehr und die automatische Buchung der Beträge auf die Konten der Einzelhändler wurden weitere Arbeitsplätze im Bankgewerbe überflüssig. Das Internet hat diesen Prozess weiter vorangetrieben und nahezu revolutioniert. Da sich alle Bankgeschäfte online abwickeln lassen, verfügt die neue Generation von Banken über gar kein Filialnetz mehr. Jede Transaktion kann über das Internet, das Telefon oder über den Postweg abgewickelt werden. Für die nötige Sicherheit sorgen Transaktionsnummern, die nur ein einziges Mal gültig sind und unmittelbar nach der Eingabe verfallen. Die neueste Generation dieser Transaktionsnummern ist so vergeben, dass bei einer Transaktion vorgeschrieben wird, welche Nummer von der Liste verwendet werden muss. Dies geschieht durch eine vorgestellte, meist dreistellige Nummer, welche dann als einzig verwendbare Möglichkeit bei der Transaktion angefordert wird. Alternativ kann auch der Sprachcomputer des Telefons, der Postweg oder der E-Mail-Verkehr für eine Transaktion genutzt werden. Hier sind alle Aktivitäten ebenfalls durch die Eingabe von PIN-Codes und Transaktionsnummern geschützt. Dennoch ist Online-Banking nie zu einhundert Prozent sicher. Weltweit haben es sich zahlreiche kriminelle Einzelpersonen, aber auch Banden sowie kriminelle Vereinigungen und Gruppen zum Ziel gemacht, das Online-Geschäft zu sabotieren oder Gelder daraus zu erbeuten. In den Anfangsjahren setzte man dabei einzig und allein auf die Unwissenheit des Kunden. Es dauerte lange, bis umfangreiche, auch staatlich unterstützte Aufklärungsmaßnahmen die Menschen warnten und zu mehr Vorsicht im Umgang mit den sensiblen Bankdaten rieten. Die Botschaften kamen an und seitdem wird die Kriminalität zunehmend raffinierter und immer schwerer zu erkennen. Wird eine neue Masche aufgedeckt, wurden damit in der Regel schon viele Kunden weltweit geschädigt. Das Geld ist häufig unwiederbringlich verloren. Mit der nötigen Vorsicht und Sorgfalt kann man jedoch mit gutem Gewissen seine Bankgeschäfte online erledigen.

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