E-Commerce wie ich es will.

Video on Demand als Online-Videothek

Bei dem Service Video on Demand handelt es sich um die Möglichkeit, bestimmte Filme oder verschiedenes Videomaterial auf Abruf online über das Internet ansehen zu können. Die Videos kann man entweder herunterladen oder direkt nach Abruf anschauen.

Video on Demand wird auch als die neue Form der Videothek angesehen. Übersetzt bedeutet der Begriff Video auf Nachfrage oder auch Video auf Abruf und bietet dem Nutzer die Möglichkeit, digitales Videomaterial direkt am PC anzusehen. Man hat hier zwei Möglichkeiten der Nutzung. Man kann sich mittels einer Software das Video als Stream online über den Browser ansehen oder es wird oftmals die Alternative angeboten, dass man die Videodatei auf seinen Rechner herunterladen kann (Download)._ Möchte man die Möglichkeit nutzen, das Video direkt als Stream anzuschauen, so benötigt man dazu als technische Voraussetzung zumindest eine Übertragung und Internetverbindung per DSL. Für eine optimale Bildqualität sind heute Geschwindigkeiten von mindestens 6.000 Kilobit pro Sekunde empfehlenswert. Beim Download ist es hingegen so, dass die Geschwindigkeit nicht unbedingt so hoch sein muss, allerdings sollte man eine Flatrate besitzen, da die Downloadzeiten mitunter bei geringen Geschwindigkeiten sehr hoch sein können. Videos in Spielfilmlänge haben zum Beispiel in guter Qualität eine Größe von rund einem Gigabyte. Grundsätzlich gibt es heutzutage verschiedene Varianten des Video-on-Demand Angebotes. Eine Variante wird als Near-Video-On-Demand bezeichnet. Charakteristisch für diese Variante ist, dass man sich ein bestimmtes Video, zum Beispiel einen Spielfilm, nicht jederzeit anschauen oder downloaden kann, sondern dieses nur in festen Intervallen möglich ist, zum Beispiel jede halbe Stunde. Hat man die Möglichkeit, den Zeitpunkt selbst nach Belieben auszuwählen, so wird dieses als True-Video-On-Demand bezeichnet._ Auch hinsichtlich der Abrechnung gibt es beim Video on Demand verschiedene Versionen. Ein sehr bekanntes System ist sicherlich das so genannte „Pay per View". Der Nutzer muss in diesem Fall pro Einheit zahlen, also pro angeschauter oder herunter geladener Videodatei. Eine weitere Variante ist das so genannte „Download-to-Own". In diesem Fall ist es so, dass der Nutzer den gesamten Inhalt der Videodatei erwirbt und diesen speichern und so oft wiedergeben und abspielen kann, wie er das möchte, ohne das weitere Kosten entstehen. Anders sieht es beim System „Download-per-Rent" aus. Hier erwirbt der Nutzer das Recht, das Video für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen, zum Beispiel innerhalb von 24 Stunden. Während dieses Zeitraumes kann er sich das Video dann allerdings so oft er möchte ansehen. Die meisten Online-Videotheken nutzen heute diese Art von Abrechnungsvariante. Eine vierte Methode ist das Abonnement, auch als Subscription-Video-on-Demand (SVoD) bezeichnet. Der Kunde zahlt hier pauschal einen festen Preis für die Nutzung des Anbieters (zum Beispiel pro Monat) und kann dann so viele Videos ansehen, wie er möchte. Es handelt sich bei dieser Video on Demand Variante also im Grunde um eine Flatrate.

Social
facebook twitter xing rss

Kontakt
Copyright © 2013 plentymarkets GmbH – Alle Rechte vorbehalten
E-Commerce, Shopsoftware, Shopsystem, Webshop