E-Commerce wie ich es will.

Die Bedeutung der Viewtime und was sie bedeutet

Die Viewtime spielt sowohl für Shops als auch für Webseiten eine große Rolle. Denn nicht zuletzt lässt sich damit auch im Bereich des E-Commerce das Nutzerverhalten analysieren, wodurch sich Rückschlüsse auf die unterschiedliche Attraktivität und Bedeutung von einzelnen Angeboten ermitteln lassen.

Unter dem Begriff Viewtime versteht man die Zeitspanne, die jemand auf einer Webseite verweilt. Sie beginnt mit dem Aufrufen einer Seite und endet mit dem Verlassen oder Wechsel der Seite. Damit ist die Ansichtszeit, abgesehen von der Anzahl aufgerufener Seiten, ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung eines Online-Angebots. So zum Beispiel für Werbetreibende, um die Kosten eines Werbebanners beurteilen zu können. Aber auch für den jeweiligen Webmaster, der dadurch erfährt, wie lange ein Besucher sich einen bestimmten Inhalt ansieht. Moderne Online-Systeme, sei es nun ein Shop-System oder Webportal, die Inhalte und Werbung anzeigen, zeichnen in der Regel auch umfangreiche Verbindungs- und Benutzerdaten. Diese Informationen sind noch umfangreicher, wenn man einen eigenen Server betreibt, da dieser noch mehr abgerufene Dokument- und Anwendungsdaten in den sogenannten Logfiles Daten aufzeichnet. Dabei hat sich die Auswertung der Logfiles und Interpretation derselben seit den Anfangstagen des Internets grundlegend verändert. So zählten viele Anbieter früher schlicht und ergreifend nur die Hits („Abrufe" von Daten). Dabei stellte sich aber heraus, dass Hits keineswegs zur vergleichenden Beurteilung von Seiten, Inhalten und Bannern taugen. Denn eine Webseite, die in HTML verfasst ist, kann neben dem Text auch aus den unterschiedlichsten Elementen (Von der Grafik bis zum Foto) zusammengesetzt sein. Ein Abruf dieser Elemente taucht aber ebenso in den Log-Dateien auf, wie die eigentliche Seite. Demzufolge hat eine Seite mit vielen Grafikelementen stets höhere Zugriffszahlen als eine reine Textseite. Aufgrund dessen bedurfte es schnell aussagekräftiger Parameter, um die Relevanz eines Inhalts unabhängig vom Layout und der dazugehörigen Grafikelemente vergleichen zu können. Daher entschied man sich anstelle der Zählung von Hits für die Anzahl der Seiten-Aufrufe selbst, unabhängig von der Anzahl der Zusatzelemente. Diese Seiten-Anforderung nennt man PageImpression (früher: PageView). Da bei den PageImpressions jedoch auch Frames, egal welchen Inhalt sie haben, mitgezählt werden, spiegelt erst die Summe aller Seiten einer Website einen Eindruck von der Attraktivität des Gesamt-Angebots wieder. Setzt man die PageImpressions mit der Zahl der Visits in ein Verhältnis, vermittelt dies einen Eindruck von der Intensität und Dauer, mit der ein Besucher ein Internet-Angebot nutzt._ Die Bedeutung der PageImpressions verliert aber wieder an Bedeutung sobald es nicht um statische sondern um animierte oder dynamisch wechselnde Inhalte handelt. Gerade in diesen Fällen bietet sich für einen Vergleich und eine relevante Einschätzung die Viewtime als zeitbasierte Zählweise. Denn anstelle der Seiten wird der Zeitraum gemessen, in der ein bestimmter dynamischer Inhalt für eine bestimmte Zahl von Nutzern sichtbar war. Allerdings ist es abschließend immer noch nicht geklärt, ob sich die vorläufige Definition der Viewtime durchsetzen wird, da es auch hier noch eine Reihe von offen, zumeist technischen Fragen zu klären gilt. Eines der Probleme bei der Erfassung der Viewtime ist JavaScript, was zum Erfassen notwendig ist, aber je nach Browser und Nutzer an- und abgeschaltet werden kann.

Social
facebook twitter xing rss

Kontakt
Copyright © 2013 plentymarkets GmbH – Alle Rechte vorbehalten
E-Commerce, Shopsoftware, Shopsystem, Webshop