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Ein Virus ist ein für das Computersystem schädliches Programm. Diese Virenprogramme verbreiten sich selbstständig im System. Sobald das Computersystem infiziert ist, kann der Computervirus auf dem System erheblichen Schaden anrichten. Ein Computervirus kann die Sicherheit beeinträchtigen und persönliche Daten weiterleiten, die Hardware des Computers beeinflussen oder es können auch Schäden an der Software verursacht werden. Ein Computervirus kann sich, wenn er sich einmal auf dem System befindet, unkontrolliert verbreiten, indem er sich in Dateien des Computersystems selbstständig kopiert. Das schädliche Programm verbreitet sich in Programmdateien, Skripten, Bootsektoren, Makros und in Programmbibliotheken. Der Computervirus passt sich den infizierten Dateien so an, dass bei der Ausführung des betroffenen Programms der schädliche Computervirus direkt mit ausgeführt wird. Die Infizierung mit einem Computervirus kann über ein Speichermedium, wie zum Beispiel durch eine Diskette, eine CD-Rom oder einen USB-Stick erfolgen. Einige Viren werden auch über den Web-Server, über die E-Mail oder durch Dateien in Tauschbörsen unbemerkt auf das Computersystem geladen. Computerviren gibt es bereits seit dem Jahr 1984. Der erste bekannte Computervirus war auf dem Betriebssystem Unix auffindbar. Auch Trojanische Pferde und Computerwürmer werden oft als Virus bezeichnet. Diese unterscheiden sich jedoch von einem Computervirus. Ein Computerwurm kann im Gegensatz zu einem Computervirus auch ohne eine einmalige Infizierung aktiv werden. Ein Computerwurm nutzt Sicherheitslücken aus, wie Programmierfehler oder leichte Passwörter, um sich auf dem Computersystem zu verbreiten. Sobald der Computerwurm in das Computersystem eingedrungen ist, kann er sich, wie ein Computervirus auch, in dem System selbstständig verbreiten. Dort verändert ein Computerwurm den Systemstart und wird automatisch bei dem nächsten Start des Computers aufgerufen. Ein Trojanisches Pferd ist ein schädliches Computerprogramm, das sich hinter einer vermeintlich nützlichen Anwendung versteckt. Dadurch kann dieses schädliche Computerprogramm im Hintergrund aktiv werden. Ein Trojanisches Pferd kann andere schädliche Programme auf das befallene Computersystem schleusen und so Schaden auf dem Computersystem anrichten oder persönliche Daten wie Passwörter ausspähen. Durch ein Antivirusprogramm und allgemeine Vorsichtsmaßnahmen kann der Computer vor einer Infektion durch einen Computervirus, einen Computerwurm oder durch ein Trojanisches Pferd geschützt werden. So sollte ein Anwender keine unsicheren Dateien speichern oder öffnen. Mit Hilfe eines Antivirusprogamms kann das Computersystem zusätzlich vor Angriffen geschützt werden. Ein Antivirusprogramm enthält die bekannten Virensignaturen und kann so den Computervirus automatisch blockieren, auffinden und auch entfernen. Ein Computervirus wird durch den Autor stetig weiterentwickelt und es werden ständig neue Virenprogramme entwickelt. Deshalb ist es notwendig, das Computersystem stets auf dem aktuellsten Stand der Virensignaturen zu halten, damit das Programm neue und veränderte Viren blockieren kann, ohne dass das System durch einen Virus befallen wird.
