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Webserver

Ein Webserver stellt Inhalte im Internet zur Verfügung.

 Ein Server, deutsch Diener, ist ein Computersystem, auf dem ein Programm läuft, das mit dem Client, dem Kunden, kommuniziert. Der Server verschafft also einen Zugang zu speziellen Dienstleistungen. Im unternehmenseigenen Netzwerk wird ein solcher Server Fileserver, Dateiserver, genannt. Im Internet heißen diese Rechner Webserver. Der allererste Webserver stand 1989 in Genf am Europäischen Institut für Kernforschung (CERN), als Tim Berners-Lee das World-Wide-Web zum Leben erweckte. Dieser Rechner war ein Next-Computer._ Ursprünglich sollte der Server dazu dienen, Forschungsergebnisse möglichst einfach unter Kollegen auszutauschen. Das "Verflechten" von wissenschaftlichen Artikeln war die Kernmethode, also das Anlegen eines Netzes (Webs). Dazu verwendete Lee eine multi-lineare Organisation von Objekten, die durch Verbindungen (Links) von Wissenseinheiten untereinander zu einer netzförmigen Struktur wurden. Dieses Konzept nennt man Hypertext. Das Konzept des Hypertextes findet sich bis heute im Hypertext Transfer Protocol (HTTP, die mit SSL verschlüsselte Variante nennt sich HTTPS). Diese Übertragungsmethoden dienen als standardisierte Übertragungs- und Netzwerkprotokolle (TCP/IP). Sie verwenden üblicherweise den Port 80 (HTTP) und Port 443 (HTTPS)._ Die vom Webserver zur Verfügung gestellten Daten und Dokumente können statisch und dynamisch vorliegen. Statische Dokumente werden als einfache Hypertext-Markup-Language, deutsch Hypertext Auszeichungssprache mit verknüpften Designbeschreibungen wie CSS, Cascading Style Sheets, zu deutsch deklarative Beschreibungssprache für strukturierte Dokumente und Bildern übertragen. Beim Aufrufen von dynamischen Dokumenten von einem Webserver werden Dokumente mit einem Skript (PHP) zusammengesucht und analysiert und anschließend als HTML-Dokument zum Client übertragen. Damit der Client etwas mit den HTML-Dokument anfangen kann, benötigt er einen Browser. Mit diesem Zusammenspiel vom Webserver und dem Browser lassen sich alle möglichen Informationen aus unterschiedlichsten Quellen lesen, speichern und verarbeiten. Die meisten Webserver stellen ihre Dokumente häufig vor dem Hintergrund einer Datenbank zur Verfügung._ Weitere typische Anwendungen von Webservern ist die Bereitstellung von Diensten wie Onlineshops, Webblogs, Internetforen, E-Mail-Providern, Bibliotheken und Bilddatenbanken._ Wenn Sie sich mit dem Internet verbinden, nehmen Sie mit der Eingabe einer Adresse in die Browserzeile noch keinen Kontakt zu einem Webserver auf, sondern erst einmal zu einem Domain-Name-Server. Der übersetzt die "sprachliche" Adresse in eine "numerische" Adresse, der so genannten IP-Adresse. Der DNS-Server leitet die Anfrage an den angewählten Webbrowser weiter, der seine Daten an den Client weiterreicht._ Eine weitere Aufgabe des Webservers ist die statische Erfassung über die Seitenaufrufe. Dazu legt der Webserver so genannte Log-Dateien an, welcher Rechner wann Daten von diesem Webserver geladen hat. Da sich allerdings viele Internetbenutzer hinter einem Router oder einem anders organisiertem lokalen Netzwerk (LAN) befinden, haben es die Webserver sehr schwer, diese Statistik ordentlich zu führen. Zu diesem Zweck legen sie auf dem Client Cookies ab. Diese Cookies werden auf dem Client dauerhaft gespeichert und machen es dem Webserver möglich, den Benutzer beispielsweise sogar mit dem Namen anzusprechen.

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