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Eine Zugangsberechtigung bietet Schutz

Die Zugangsberechtigung oder auch das Zugriffsrecht schützen den Nutzer vor dem Zugriff von Unbefugten auf persönliche Dateien. Angewendet wird die Bezeichnung vor allem im Bereich der EDV, etwa bei Netzwerken oder Online-Diensten. Einfachste Form ist ein Passwort.

Die Zugangsberechtigung oder auch das Zugriffsrecht beschreibt in der Elektronischen Datenverarbeitung, kurz EDV, die Zugriffskontrolle durch einen Administrator. Sie kontrolliert, ob einem Nutzer Zugriff auf ein bestimmtes Programm, eine Datenbank oder ein Netzwerk gewährt wird. Weiterhin entscheidet die administrative Zugriffskontrolle, welche Teile des Programms der Nutzer ausführen darf. Die bekannteste Berechtigung ist der Code, den jeder Besitzer eines Computers beim Starten seines PC eingeben muss. Der persönliche Code dient zum Schutz vor Unbefugten, wenn der Nutzer wichtige Informationen oder sensible persönliche Daten auf seinem Computer lagert. Auf fast jeder Plattform beziehungsweise Internetseite können sich die Nutzer heutzutage für bestimmte Leistungen anmelden. Nach der ersten Anmeldung können sie sich dann nur noch mit einem Code in das System einloggen. Innerhalb des Systems können sie Programmteile ausführen, die ihnen vor der Anmeldung noch nicht zur Verfügung standen. Eines der bekanntesten Beispiele dafür sind Chatplattformen, auf denen Menschen sich ein persönliches Profil anlegen können, nachdem sie eingeloggt sind, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Die Bezeichnung Zugangsrecht oder Zugangsberechtigung ist ein sehr weitläufiger Begriff. Unter einem Zugriffsrecht kann man zum Beispiel auch die Kontonummer oder den Handy-Pin verstehen. Mit voran schreitender Technik gibt es aber auch immer mehr Menschen, die illegal handeln und sich die Zugangsberechtigungen anderer Leute auf elektronischen Weg beschaffen. Um diese Gefahr einzugrenzen, raten Experten immer wieder, nur so wenig persönliche Daten im Internet anzugeben wie notwendig. Sonst ist es für kriminelle Hacker einfacher, die Zugriffsberechtigung zu knacken. Um die Beurteilung von Computersystemen und deren Sicherheit zu unterscheiden, wurden zwei Gruppen erstellt. Die erste Gruppe fasst sich unter dem Begriff Discretionary Access Control zusammen. Der Zugriff wird hier nur mit Hilfe der Identität des Nutzers und der des Objektes zugelassen oder verwehrt. Die zweite Gruppe heißt Mandatory Access Control, auch Multilaterale Sicherheitsmodelle genannt. Hierbei sind für den Zugriff durch den Nutzer die Regeln und Eigenschaften von Subjekten und Objekten entscheidend. So sind unter anderem auch Hochsicherheitssysteme aufgebaut. Statt einfacher Codes reguliert hier ein komplexes Abfragesystem den Datenzugang. Die Verwaltung und das jeweilige Modell der Zugangsberechtigungen oder auch Zugriffsrechte ist ein entscheidender Teil für sichere Computersysteme. Deshalb sind sie ein wichtiges Kriterium der Zertifizierung. Diese folgt Sicherheitsstandards wie ITSEC oder TCSEC. Die häufigste Anwendung findet das Zugriffsrecht bei System- beziehungsweise Dateisystemberechtigungen. Diese entscheiden, welcher Nutzer welche Dateien oder ähnliches einsehen, ausführen oder bearbeiten darf. Die Zugangsberechtigung ist in einer Welt, die immer öffentlicher wird, unersetzbar und äußerst notwendig geworden.

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