E-Commerce wie ich es will.

B2B - das Geschäft unter Handelspartnern

Auch Händler müssen einkaufen. Der Einkauf ist somit ein wichtiger Sektor eines jeden Unternehmens, denn nicht zuletzt hierbei entscheidet sich der wirtschaftliche Erfolg. Aus diesem Grund ist ein B2B-Portal eine komplizierte und anspruchsvolle Angelegenheit.


Es gibt verschiedene Ebenen des geschäftlichen Kontaktes. Der eine geschäftliche Kontakt ist das Einzelhandelsgeschäft. Hier verkauft ein Händler an den Endkunden, also an den Verbraucher. Das ist das normale Geschäft, wenn man in einen Laden geht und sein Obst und Gemüse für den Tag besorgt. Im Internet wird dieses Geschäft auch mit dem Kürzel B2C abgekürzt. Wahrscheinlich ist dieser Verkauf der häufigste Verkauf, sowohl in der realen Welt als auch im Internet. Wenn zwei Kaufleute miteinander handeln, dann nennt man das Großhandel. Wenn man also als Wirt zu einem Großhändler fährt, dann ist das ein Geschäft zwischen zwei Kaufleuten. Dieses Geschäft gibt es genauso im Internet, der Geschäftstyp wird mit B2B (Business to Business) abgekürzt. Unterschiede zwischen den beiden Geschäftsarten: Der eine Unterschied besteht sicherlich in der Menge, die ein Business-Kunde bei seinem Lieferanten bestellt. Er bestellt eben nicht eine Kiste Wein, sondern gleich mehrere Kisten auf einmal. Die Quantität ist allerdings kein richtiges Unterscheidungsmerkmal. Eine Familie mit mehreren Kindern verbraucht und bestellt unter Umständen genauso viel oder gar mehr, als ein kleiner Händler. Der nächste Unterschied, und das ist der wesentliche Punkt: der Händler kauft zum Wiederverkauf. Er trinkt den Wein, den er ordert, eben nicht selbst. Aus diesem Umstand und aus der Tatsache, dass es sich bei den Geschäftspartnern um zwei Kaufleute handelt, folgen einige rechtliche Dinge. Es gilt bei dem Geschäft nicht mehr das BGB, sondern das HGB, das Handelsgesetzbuch. Verträge, Lieferzusagen und Mahnungen haben einen ganz anderen Stellenwert und andere Auswirkungen, als bei einem Privatier.  Es gibt auch andere Geschäftsarten, so kann die Ware z.B. auf Kommission übernommen werden. Auf Kommission bedeutet, dass der Händler erst dann seinen Lieferanten bezahlen muss, wenn er einen Kunden für die Ware, in unserem Beispiel den Wein, gefunden hat. Der andere Punkt ist die Rechnung. Auf der Rechnung steht die Umsatzsteuer, diese kann der Händler direkt von seiner Steuerpflicht absetzen. Dazu müssen die Daten korrekt mit Umsatzsteuer-ID beider Geschäftspartner auf der Rechnung stehen. Handel im Internet. Im Internet gibt es viele Portale, in denen man seinen Bedarf decken kann. Das gilt für eine Privatperson genauso, wie für einen Händler. Die Großhandelsplattformen sind aber in aller Regel geschlossene Gruppen. Man muss sich einloggen. Bevor man jedoch freigeschaltet, wird muss man seine Händlereigenschaft nachweisen. Dies geschieht in aller  Regel durch das Einreichen des Handelsregister-Eintrages. Die Bestellkonditionen sind meist viel komplexer, als beim Privatkundengeschäft. So sind Mengenstaffeln, Mindestumsatz pro Lieferant, Zahlungsziele und Transportgebühren viel komplexer. Die Nebenkosten werden im B2B-Geschäft nicht wie beim Privatkundengeschäft verschleiert, sondern bis auf den Punkt genau publiziert. Das ist auch ein Grund dafür, warum Firmen so genau auf die Eigenschaft des Kunden schauen. Ist er vielleicht doch ein verkappter Endkunde? Man möchte als Großhändler vermeiden, dass die Endkunden zu genau über die Preisgestaltung Bescheid wissen. Ein wichtiges Stichwort bei B2B im Internet ist das Procurement. Ein Portal, das für den Großhandel also für B2B geeignet sein soll, muss Verträge zwischen den Händlern ermöglichen. Noch mehr als bei dem Privatkundengeschäft steht die Sicherheit im Vordergrund. Der Geschäftsprozess muss juristisch unanfechtbar sein. Es werden unter Umständen Warenmengen bewegt, deren Bewegung an sich schon viel Geld kostet. Man denke sich, er würde  Marmor aus Italien geliefert werden. Die Rücksendung bei einer falschen Mengenangabe wäre in dem Falle sehr teuer.

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