So bindest du Dienstleister ganz einfach ohne Schnittstelle an plentymarkets an

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05.12.2017 10:00
von Sina Rieseberg

Der automatisierte Datenaustausch zwischen plentymarkets und zusätzlichen Systemen oder Dienstleistern ist dank des Zusammenspiels unser beiden Plugins ElasticExport und ElasticSync inklusive des FormatDesigners jetzt ein Kinderspiel. Wer den bisherigen dynamischen Export kennt und mag, wird ElasticExport lieben. Mehr dazu erfährst du in diesem Beitrag.

Mit zwei Plugins zu jedem beliebigen Dienstleister

Super Dienstleister, aber keine direkte Anbindung? Kein Problem dank automatisiertem Export individueller Datenformate! Wenn du Services nutzen möchtest, die zwar Daten aus plentymarkets benötigen, aber nicht direkt über eine Schnittstelle angebunden werden können, dann bietet dir das Zusammenspiel unserer beiden Plugins ElasticExport und ElasticSync inklusive des FormatDesigners jetzt eine einfache und umfängliche Lösung.

Wie genau das Zusammenspiel dieser beiden Plugins funktioniert, zeigen wir dir im Folgenden anhand eines Use Cases, mit dem du die Auftragsdatenübertragung zu einem lokalen Versanddienstleister ohne direkte Schnittstelle in das Drittsystem realisieren kannst.

Praktische Datenkommunikation dank ElasticExport

ElasticSync erlaubt dir mit seinem FormatDesigner individuelle Datenformate zusammenzustellen. Durch diese Formate kannst du individuelle Datenfelder mit eigenen festen Werten hinzufügen. Wenn also beispielsweise dein Versanddienstleister eine besondere Kennzeichnung für Neuanmeldungen oder Stornierungen verlangt, kannst du diese in einem eigenen Datenfeld eintragen. Du erstellst lediglich für jeden Fall ein eigenes Format und trägst die Kennzeichnung ein.

plentymarkets ElasticExport Formatdesigner

Anschließend exportierst du Daten mithilfe deines neuen Datenformats. Hierfür benötigst du den ElasticExport. Der Vorteil dabei ist, dass der Export regelmäßig und automatisiert erfolgen kann. Bei vielen kleineren Versanddienstleistern ist es üblich die Daten zu versandbereiten Aufträgen auf einem FTP-Server des Dienstleisters abzulegen. Der Dienstleister holt sich regelmäßig diese Daten und sorgt dafür, dass der Versand erfolgt. Den Export jedoch täglich oder gar stündlich manuell anzustoßen bedeutet jede Menge Aufwand. Im ElasticExport kannst du daher für die Bereitstellung der Daten per FTP direkt einen Server als Ziel angeben und ein Intervall für die Übertragung einstellen. Der Export erfolgt also automatisiert, obwohl keine direkte Schnittstelle vorhanden ist, und nimmt dir so diese Routineaufgabe ab.

Im ElasticExport hast du außerdem die Möglichkeit die bereits exportieren Aufträge in einen neuen Status zu setzen. So stellst du sicher, dass die selben Aufträge nicht noch einmal exportiert werden. Wir exportieren an unseren Dienstleister alle Aufträge, die in Status 5 sind, und durch den Export setzen wir die Aufträge in Status 5.1 für externe Abwicklung.

Automatischer Datenimport mit ElasticSync

Der Export ist also schon mal super bequem. Jetzt wäre es natürlich super, wenn der Versanddienstleister Paketnummern zurückmeldet, damit diese wiederum an die Kunden gemeldet werden können. Am Besten wäre es, wenn die Paketnummern sogar irgendwie automatisiert importiert werden. Mit  ElasticSync ist auch das möglich. ElasticSync dient dem automatisierten Import von Daten. Wir haben also einen sogenannten Sync angelegt und angegeben wo die Daten liegen. Hier kann als Datenquelle entweder eine URL oder einen FTP-Server angeben werden. Unser Versanddienstleister legt eine Datei mit den Auftrags-IDs und den dazugehörigen Paketnummern auf seinem FTP-Server ab und wir rufen sie von dort ab.

Diesen Import täglich oder häufiger manuell durchzuführen, wäre jedoch wiederum jede Menge Aufwand. Jedoch lässt sich, wie schon im ElasticExport, auch im ElasticSync ein Intervall für den Abruf einstellen. Nachdem die Paketnummern dem Auftrag zugeordnet wurden, können weitere Automatisierungen in plentymarkets greifen. Der Kunde erhält eine E-Mail mit seinen Paketnummern zur Sendungsverfolgung. Der Warenausgang wird gebucht, der Bestand reduziert und der Auftragsstatus geändert. Bei einigen Aufträgen ist es wichtig, dass sie noch am selben Tag versendet werden, zum Beispiel wenn der Kunde ein Treueprogramm eines Marktes nutzt oder Expressversand bezahlt. Damit diese Aufträge nicht aus Versehen bis zum nächsten Tag liegen bleiben, prüfen wir zusätzlich am frühen Nachmittag per Aktionsmanager, ob alle heute an den Dienstleister gemeldeten Aufträge bereits eine Paketnummer haben. Wenn Aufträge von heute oder gestern noch im Status 5.1 verharren, erhält der Dienstleister noch einmal eine Erinnerung, dass der Versand dringend ist.

plentymarkets ElasticSync

Wenn der Bestand ebenfalls durch den Dienstleister verwaltet wird, kann auch der Bestand regelmäßig mithilfe des ElasticSync importiert werden. Hier sind Importintervalle von bis zu 20 Minuten möglich. Das klingt für dich ganz nach Dropshipping? Richtig, genau das ist durch ElasticSync jetzt mit plentymarkets möglich.

Du findest beide Plugins sowie weitere Informationen in unserem Marketplace.



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