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Foto Annika Fischer
13.10.2021 10:30
von Annika Fischer

Unsere Kund:innen wachsen und wir wachsen mit. Dadurch steigen die Anforderungen an unser gesamtes System. Wir tragen dieser Herausforderung Rechnung, indem wir plentymarkets in allen Bereichen permanent weiterentwickeln. Eines unserer ambitionierten Projekte in diesem Zusammenhang ist „plentyOne- Million“. Hinter der Zahl steckt die Vision, monatlich mindestens eine Million Aufträge mit höchster Sicherheit und Performance zu verarbeiten. Das Team Order/Payment unter der Leitung von Product Owner Aye Stephen hat durch ein fokussiertes internes Projekt für dieses Ziel nun einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Das Resultat: Aufträge werden signifikant schneller und sicherer angelegt und verarbeitet. 

Zentralisierung – die Lösung für komplexe Performance-Anforderungen

Immer das Wachstum der plentymarkets-Händler:innen im Blick: Unser Anspruch ist es, unseren Kund:innen ein leistungsfähiges System bereitzustellen, das auch in Spitzenzeiten hohe Auftragsvolumen problemlos abwickelt – ohne Ausnahmen. Gerade in Zeiten der Pandemie sind viele Onlinehändler:innen mit einem deutlichen Wachstum konfrontiert. Steigende Auftragszahlen sind großartig und wir freuen uns über jeden plentySeller, der erfolgreich agiert. Insgesamt stellt das allgemeine E-Commerce-Wachstum jedoch auch unser System vor neue Herausforderungen. Viele Stellen wurden in den zurückliegenden Jahren im „Großprojekt Order-Umbau“ schon angepasst und erneuert. Aber trotz modernster Architektur kam plentymarkets in Spitzenzeiten manchmal annähernd an seine Grenzen. Flaschenhälse entstanden an den vielen Stellen, an denen die verschiedenen plentymarkets Module Aufträge aus der Datenbank lesen und in die Datenbank schreiben.

Auftragszentralisierung als Performance Booster

Um diesen aktuellen und auch allen künftigen Anforderungen gerecht zu werden, stellten wir uns eine entscheidende Frage: Was ist notwendig, um mindestens eine Millionen Aufträge pro Kund:in und Monat stabil verarbeiten zu können? Die Antwort war schnell gefunden: Eine Zentralisierung der Auftragsprozesse.

Dies bedeutete ein erneutes Umstrukturieren von weiten Teilen des Auftragsmanagements ohne das Daily Business unserer Kund:innen zu beeinträchtigen. In mehreren Monaten wurden alte Codestellen ausgetauscht, erneuert und optimiert. Ziel war es, die bestehende Datenbankarchitektur zu entlasten, Fehlertoleranzen zu minimieren und eine technologische Basis für zukünftige Entwicklungen zu schaffen. Innerhalb eines knappen halben Jahres war die Umstellung komplett erledigt. Der Performance-Gewinn übersteigt dabei alle Erwartungen. Die Auftragsanlage wird in Live-Systemen aktuell ca. 60% schneller abgewickelt als vor den Anpassungen, zudem erfolgen auch Status-Updates ca. 60% schneller als vorher. Engpässe werden nun nahezu vollständig vermieden. Potentiell mögliche Flaschenhälse beim Lesen und Schreiben von Aufträgen werden dank eines verbesserten Fehlerhandlings neutralisiert. Das bedeutet Datenintegrität ohne Kompromisse sowie eine optimierte Auftragsbearbeitung für unsere Kund:innen.

Höhere Performance für Ihren Online-Erfolg

Wo wir schon beim Thema Leistungszuwachs sind: Dank der Umstellung auf die neue Auftragslogik konnte nicht nur die Leistung bei der Auftragsanlage und der Auftragsaktualisierung deutlich gesteigert werden. Auch die Auftragssuche wurde durch den Einsatz aktueller Technologie noch einmal optimiert. Teile dieser Neuerungen kommen bereits in anderen plentymarkets Modulen zum Einsatz. So gehören etwa Rundungsdifferenzen zwischen Warenkorb und Auftrag dank Einsatz der sogenannten „Order-Preview“ im plenty- Shop der Vergangenheit an.

Neben den Vorteilen für unsere Händler:innen haben die Anpassungen auch für plentymarkets einige Vorteile. Durch die strukturiertere Codebasis ist das System deutlich leichter zu pflegen und wartungsärmer. Sobald in weiteren Bereichen essenzielle Neuerungen umgesetzt wurden - etwa im Bereich Warenwirtschaft - stehen dann auch Optionen für komplett neue Datenbanktechnologien offen. Wir sind damit also schon heute für die Anforderungen gerüstet, die nach dem Ziel „plentyOneMillion“ kommen.

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