Social-Media-Analyse im E-Commerce – so wertest du deine Performance auf Facebook aus

Foto Heidi Pfannes
21.04.2016 08:45
von Heidi Pfannes

Heutzutage entscheidet nicht allein dein Warenangebot über Erfolg oder Misserfolg. Kunden, die viel mit deinem Shop interagieren, wollen ein besseres Gefühl für deinen Shop kriegen. Über soziale Netzwerke wie Facebook trittst du direkt mit der Zielgruppe deines Online-Shops in Kontakt und stärkst dein Markenbild. Um deine Performance kontinuierlich zu verbessern, solltest du herausfinden, welche deiner Beiträge erfolgreich sind und worauf deine Zielgruppen eher zurückhaltend reagieren. Facebook als größtes Netzwerk stellt dir selbst Tools zur Verfügung, mit denen du aussagekräftige Ergebnisse erhältst.

Social Media

Facebook Insights

Mit dem netzwerkeigenen Tool Facebook Insights kannst du detaillierte Seitenstatistiken zu Facebook Fanpages abrufen – allerdings erst dann, wenn deine Seite 30 Fans hat. Zusätzlich ist eine gewisse Interaktionsrate nötig, um die Statistiken vollständig abzurufen. Abgesehen von diesen Voraussetzungen steht das Tool jedem Nutzer kostenlos zur Verfügung. Wir konzentrieren uns hier auf die zentralen Rubriken der umfangreichen Metrik.

Neben dem Reiter „Übersicht“ und dem Reiter „Seite“ findest du die Statistiken für deine Beiträge. Dort sind die Kennzahlen deiner einzelnen Beiträge nach Beitragstyp, Reichweite und Interaktionen aufgeschlüsselt. Sehr nützlich zur einfachen Optimierung deines Social-Media-Marketings ist die Rubrik „Wann deine Fans online sind“. Dort siehst du, wann deine Fans in den vergangenen Wochen online waren. Damit deine Beiträge häufiger gelesen werden, solltest du sie am besten zu den Zeiten posten, wenn deine Fans hauptsächlich bei Facebook aktiv sind.

Screenshot Facebook Insights

Screenshot der Facebook Insights-Ansicht

Die Rubrik „Beliebteste Beiträge“ unterscheidet nach Status-Posts, Beiträgen mit Link oder solchen mit Bild. Hier gilt es, genau nach Reichweite und Engagement zu unterscheiden. Zum Engagement zählen alle „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare, Shares und Klicks. Ist das Engagement höher, spricht dies für eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema deines Beitrags. Möchtest du deinen Bekanntheitsgrad erhöhen, sind Posts mit größerer Reichweite sinnvoll. Reichweitenstarke Posts erreichst Du durch Sponsored-Posts, die jedoch finanziert werden müssen.

Lerne deine Zielgruppe langsam, aber sicher kennen

Gerade zu Beginn kann das Thema Social-Media-Analyse komplex erscheinen. Neben den hier beschriebenen netzwerkeigenen Tools kannst du auf externe Dienste zurückgreifen. Die Statistiken von Netzwerken wie Facebook selbst bieten Online-Händlern auch viele Möglichkeiten herauszufinden, welche Beiträge auf Interesse stoßen und welche eine besonders hohe Reichweite haben. Deine Erkenntnisse nutzt du anschließend, um schrittweise Anpassungen vorzunehmen und die Interessen deiner Zielgruppen immer besser kennenzulernen.

Beitragsbild: Social Media apps von Jason Howie, CC BY 2.0



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