Mit diesen KPIs steigerst du die Performance deines Online-Shops

Foto Heidi Pfannes
30.06.2016 08:45
von Heidi Pfannes

Für Online-Shop-Betreiber stehen die Performance des E-Commerce-Auftritts und die Rentabilität von Online-Marketing-Maßnahmen ganz oben auf der täglichen Agenda. Oft gleichgesetzt mit dem der Kennzahl, ist ein Key Performance Indicator (KPI) keine direkt messbare Größe, sondern liefert Aussagen darüber, inwieweit bzw. in welchem Grad ein definiertes Ziel erreicht wurde. Heute geben wir dir weitere KPIs und Tools an die Hand, mit denen du im Online-Handel den Fortschritt deines Unternehmens überwachen und im gleichen Zug den Unternehmenserfolg steigern kannst.

Key Performance Indicators

Meist vergessene KPIs für deinen E-Commerce

In unserem Blog sind wir bereits auf einige KPIs eingegangen, die branchenunabhängig bei jedem Online-Shop angelegt werden sollten. Neben KPIs wie Verweildauer und Besucherzahlen, die du mit Google Analytics, der Adobe Marketing Cloud oder Piwik messen kannst, sind Produktleistung und durchschnittlicher Warenkorb aussagekräftige Größen. Aber auch die folgenden Variablen sollten bei der Analyse des eigenen Unternehmens nicht außer Acht gelassen werden:

  • Webseitenaufrufe: Die Anzahl der besuchten Seiten ist ein guter Indikator dafür, wie gut sich dein Kunde mit deinem Produktangebot auseinandersetzt. Jedoch können beworbene Produkte auf Landing Pages aus Ads und Newslettern die Anzahl besuchter anderer Seiten deines Shops verringern. Dies gilt es bei der Auswertung zu berücksichtigen
  • Verweisquellen: Woher Interessenten zu deinem Online-Shop gelangen, gibt Rückschlüsse darauf, welche Quellen sich für dein Business lohnen. Ob Google, Newsletter oder Facebook-Ads: Wähle für dich die ertragreichsten Quellen aus, um auf deinen Online-Shop zu verweisen.
  • Nutzung von Geräten: Die Informationen über die verwendeten Endgeräte deiner Kunden gibt dir in Verbindung mit anderen Größen wie Absprungrate oder Verweildauer Rückschlüsse über die responsive Performance deines Shops.
  • Rückkehr der Kunden: Wenn lediglich neue Kunden deinen Shop aufsuchen, spricht dies womöglich für eine unzureichende Kundenbindung oder auch schlechten Kundenservice. Bitte bedenke: Einen Kunden wieder in den Shop zu holen, ist mit weniger Aufwand und Kosten verbunden als einen gänzlich neuen zu gewinnen. Beobachte daher diesen KPI, um dementsprechend die Kundenbindung zu erhöhen.

KPIs messbar machen mit diesen Monitoring-Tools

  • Google Analytics
    Anteil wiederkehrender Besucher, Endgeräte, Verweildauer, Verweisquellen: Etliche KPIs kannst du mit Hilfe des kostenlosen Analyse-Tools Google Analytics überwachen. Dazu musst du dich nur bei Google Analytics anmelden, einen Code-Schnipsel in deinen Shop einbauen und kannst mit der Analyse deines Shops starten.
  • Enhanced E-Commerce
    Seit 2014 bietet das Enhanced E-Commerce Tracking von Google Analytics weitreichende Features für Online-Händler. Shopping-Analysis-Reports erstellen übersichtliche Analysen des Besucherverhaltens beim Anschauen von Produktseiten, dem anschließenden Hinzufügen oder Entfernen von Produkten aus dem Warenkorb. Die eigenen Overview- und Product-Performance-Reports informieren über die Umsätze und Conversion Rate einzelner Produkte. Ebenso abrufbar: durchschnittlicher Warenwert und prozentuale Messwerte zur Conversion Rate nach dem Ansehen von Produktseiten.

Definierte KPIs bringen dich und deinen Online-Shop ans Ziel

Mit Google Analytics und Enhanced E-Commerce kennst du nun leistungsstarke Tools, um die Performance deines Online-Shops zu optimieren. Jedoch sollten einzelne KPIs stets im Zusammenspiel betrachtet werden. Denn was nützt dir, wenn zwar der Umsatz deines Online-Handels gestiegen ist, mit ihm aber auch die Anzahl an Retouren?

Unser Tipp: Definierte KPIs sollten immer wöchentlich analysierst werden, um schnell auf positive wie negative Entwicklungen zu reagieren und Trends zu erkennen. Ideal ist es auch, diese Zahlen mit einer vorangegangenen Zeitperiode (auch monatlich und jährlich) zu vergleichen, um eventuell saisonbedingte Zahlen besser einzuschätzen.



Vorheriger Blog

Mobile Payment – wie Online-Händler ihre Shop-Performance verbessern

Zum vorherigen Blog

Nächster Blog

Test der Händlerstimmung: Der Sommer ist da!

Zum nächsten Blog

Nach oben