User Generated Content – Wie du nutzergenerierte Inhalte anregst

Foto Heidi Pfannes
10.05.2016 08:45
von Heidi Pfannes

Das Markenbild deines Online-Shops ist ein wichtiges Element deiner Marketing-Strategie. User Generated Content (UGC), also nutzergenerierte Inhalte, sind eines der Mittel, die dir dabei helfen können, das Image deiner Marke zu verbessern. In diesem Beitrag beschreiben wir, was UGC ist – und wie du deine Nutzer zum Erstellen eigener Inhalte motivierst.

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Vorteile von User Generated Content

Der Name ist selbsterklärend: Nutzergenerierte Inhalte sind, allgemein gesprochen, alle Online-Inhalte, die nicht der Betreiber einer Website erstellt, sondern deren Nutzer. Unternehmen setzen auf User Generated Content, da sich damit die Kunden- und Markenbindung wirkungsvoll erhöhen lassen.

Die Vorteile von UGC für dich als Online-Händler liegen auf der Hand: Indem deine Kunden dir Inhalte liefern, sparst du Zeit und Kosten. Du steigerst den Traffic auf deiner Seite bzw. deinen Social-Media-Kanälen wie Facebook, Twitter und Instagram und erreichst so mit vergleichsweise geringem Aufwand einen deutlichen Zuwachs an Bekanntheit.

Extrinsische und intrinsische Motivationen für die Erzeugung von Inhalten

Die entscheidende Frage lautet allerdings: Wie regst du deine Kunden dazu an, eigene Inhalte zu erstellen und auf deiner Seite oder in sozialen Netzwerken zu teilen? Grundsätzlich lassen sich zwei Arten der Motivation unterscheiden, die extrinsische und die intrinsische. Extrinsische Motivation beruht auf den verschiedenen Formen äußerer Anreize wie Belohnung oder Anerkennung von anderen. Bei der intrinsischen Motivation steht die Tätigkeit selbst und der eigene Antrieb im Vordergrund. Gewinnspiele etwa sind äußere Anreize und oftmals sehr wirkungsvoll. Nachhaltiger und damit für die Markenbildung langfristig erfolgreicher ist jedoch die intrinsische Motivation – diese solltest du möglichst stimulieren.

Nachfolgend findest du eine Typologie wichtiger Motivationen für die Interaktion im Web:

Extrinsische Motivationen
  • Monetäre Vermarktung: Affiliates (Seitenbetreiber bewerben Produkte auf ihrer Website und erhalten beim Kauf eine Provision)
  • Monetäre oder sachbezogene Anreize: Gewinnspiele, Preise
  • Sich mit anderen im Wettbewerb messen
Intrinsische Motivationen
  • Kommunikationsbedürfnis, Mitteilungsbedürfnis: Kommentare zu einem Thema
  • Altruismus, Hilfsbereitschaft: DIY-Ideen, Tutorials, Wikipedia
  • Exhibitionismus, Selbstdarstellung, Geltungsdrang: Kampagnen, bei denen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen
  • Spieltrieb, Spaß, Neugier: Ausprobieren neuer Apps oder Services
  • Gruppenbindung in Form von Community-Bildung

Vom Konsumenten zum Brand Lover

Ein sehr gelungenes Beispiel für User Generated Content sind die GoPro Awards. Im Fall der bekannten Videokamera ist das Produkt selbst das Werkzeug, um Inhalte zu erstellen. Die Nutzer schicken Fotos, Rohvideos und professionelle Filme zu dem Wettbewerb ein. Die besten Einsendungen werden mit Bargewinnen oder Rabatten belohnt.

Sicher, so etwas wie die GoPro-Kampagne ist nicht mit jeder Art Produkt und für jeden Online-Shop zu leisten. Nutze Beispiele wie dieses jedoch als Inspiration und rege deine Kunden dazu an, Handyfotos zu schießen, kleine Videos zu drehen oder einen kreativen Text zu verfassen. Wichtig ist, dass die Umsetzung sowohl zu deinem Markenbild, zu deinen Produkten und zu deiner Zielgruppe passt. In der Konsequenz gewinnst du unter den Teilnehmern eventuell neue Brand Lover und schaffst mit den neuen Inhalten Vertrauen bei anderen potentiellen Nutzern.



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