Mit Personalisierung zu mehr Umsatz im E-Commerce

Foto Heidi Pfannes
03.05.2016 08:45
von Heidi Pfannes

Amazon ist einer der Vorreiter, wenn es um individuelle Angebote für seine Kunden geht – gleich auf der Startseite erhalten Kunden Empfehlungen, die auf ihren vorherigen Einkäufen oder den Artikeln auf dem Wunschzettel basieren. Personalisierung, also auf den einzelnen Nutzer zugeschnittene Produktempfehlungen, ist inzwischen technisch weniger aufwändig, sodass auch kleinere und mittlere Online-Shops einfach auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer verschiedenen Besucher eingehen können. Mit den folgenden Tipps bietest du deinen Kunden bessere Empfehlungen – und verbesserst so in der Folge die Konversion.

Gummibärchen individuell

Kenne deine Kunden: Ohne Daten geht nichts

Der optimal personalisierte Online-Shop empfiehlt jedem einzelnen Besucher genau die Artikel oder Produktgruppen, die er sucht. Das sollte dein Ziel in puncto Personalisierung sein. Um es zu erreichen, benötigst du aussagekräftige Daten. Deine ERP-Software bietet einige Funktionen, mit denen du statistische Informationen gezielt abfragen kannst.

Um diese Daten richtig einzuordnen, solltest du dir vorher überlegen, auf welchen Kriterien die individuellen Empfehlungen basieren können. Dafür bieten sich Alter und Geschlecht des Kunden an, aber vor allem seine bisherigen Bestellungen. Unterscheide hier z. B. nach Bestellhäufigkeit, nach Umsatz und nach Produktkategorien. Kauft jemand bei dir hauptsächlich rabattierte Artikel, solltest du ihm keine Produkte aus dem teuersten Segment deines Online-Shops empfehlen und umgekehrt. Auf Grundlage ihres Shoppingverhaltens teilst du die Käufer anschließend in Gruppen ein.

Individuelle Empfehlungen: Standort und Bestellzeitpunkt clever nutzen

Nutze die Bestellhistorie deiner Kunden, um ihnen ähnliche Produkte vorzuschlagen. Bedenke aber nicht nur sein Verhalten in der Vergangenheit, sondern versuche, dich in seine Situation hineinzuversetzen. Kauft ein Kunde z. B. einige Monate lang regelmäßig Windeln, wird er in zwei Jahren ein anderes Produkt für seinen Nachwuchs benötigen.

Die IP-Adresse verrät dir, woher dein Besucher kommt. Den Standort deines Kunden kannst du nutzen, um ihm passende Empfehlungen machen zu können, sobald beispielsweise die Ferien in seinem Bundesland bevorstehen. Eine nützliche Information ist auch der Bestellzeitpunkt: So kannst du beispielsweise samstags Produkte gezielt bewerben, auf die du einen Wochenend-Rabatt gibst oder die du am Montag garantiert liefern kannst.

Individuelle Angebote sind ein Service, den deine Kunden zu schätzen wissen. Online-Händler sollten dazu die verfügbaren Daten gründlich auswerten und gezielt dafür nutzen, um die Bedürfnisse und Wünsche möglichst zu antizipieren. Auf diese Weise steigerst du die Kundenzufriedenheit und verbesserst gleichzeitig deine Konversionsrate.

Beitragsbild von VisualHunt.com



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